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Die Baureihe 50

Lokomotivbedarf

Im Jahr 1939 beschloss das damalige Reichsverkehrsministerium den Bau einer 1´Eh2 Güterzug- Dampflokomotive, da die noch aus der Länderbahnzeit stammenden Baureihen G81, G10 und G12 nur für Höchstgeschwindigkeiten von 55 bzw. 60 km/h ausgelegt und obendrein schon in die Jahre gekommen waren. Die neue Baureihe 50 sollte in großen Stückzahlen in Dienst gestellt werden um die betagten Länderbahnmaschinen abzulösen. Bis zum Ende des Jahres 1944 stellten insgesamt 21 Lokomotivfabriken 3141 Maschinen her. Das bedeutet, dass in den Kriegswirren an jedem Arbeitstag die beachtliche Zahl von drei bis vier Lokomotiven der Baureihe 50 entstand.

Universallokomotive

Auf Grund der rundum gelungenen Konstruktion mit 80 km/h Höchstgeschwindigkeit und nur 15 Tonnen Achsdruck war die BR 50 vielseitig einsetzbar. Mit dem standardisierten 2´2´ T 26 Tender konnte sie auf 20 Meter Drehscheiben gewendet werden, was sie auch für den Einsatz auf vielen Nebenbahnen prädestinierte. So war auch die Verwendung der Lokomotiven äußerst vielseitig, sie waren sowohl vor Güterzügen auf Haupt- und Nebenbahnen, wie auch vor Personenzügen und im Rangierdienst im Einsatz.

50 2740

50 2740 mit einem Güterzug.
Foto: Sammlung Webmaster

Deutsche Reichsbahn nach 1945

Nach dem 2. Weltkrieg verblieben auf dem Gebiet der Deutschen Reichsbahn über 300 Maschinen der Baureihe 50. Bedingt durch diese recht große Stückzahl und ihre vielseitige Verwendbarkeit stellten die Maschinen eine wichtige Stütze im Verkehr der ersten Nachkriegsjahre dar. Über 200 der Maschinen waren aber mit Kesseln aus dem berühmt-berüchtigten Kesselstahl St47K ausgerüstet. Diese Kessel waren nach vergleichsweise kurzen Einsatzzeiten von nur 15 bis 20 Jahren nicht mehr reparabel, denn der Kesselbaustoff war zwar hochfest, dadurch bedingt aber auch sehr spröde und kaum mehr schweißbar.

Kesselprobleme

So kam es, dass bereits Mitte der fünfziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts etwa zwei Drittel aller Maschinen der BR 50 mit Kesselschäden abgestellt werden mussten. Die Probleme mit diesem Kesselstahl betrafen jedoch auch andere Baureihen, so dass bei der Deutschen Reichsbahn eine Neubekesselung in großem Stil stattfinden musste. Das so genannte "Rekonstruktionsprogramm" war geboren.


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Baureihe 50

Rekonstruktion

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